Eine Muskel-Skelett-Belastung (MSB) ist Bestandteil einer jeden Arbeitstätigkeit. Menschen benötigen ein gesundes Maß an Muskel-Skelett-Belastung, z. B. durch Bewegung. Eine zu geringe, einseitige, andauernde oder zu hohe Beanspruchung kann jedoch dem Körper auf Dauer schaden und zu einer Erkrankung führen. Es werden folgende Arten von MSB unterschieden:
– manuelles Heben, Halten und Tragen von Lasten,
– manuelles Ziehen und Schieben,
– Arbeiten in Körperzwangshaltungen,
– Aufbringen von Ganzkörperkräften,
– manuelle Arbeitsprozesse,
– Körperfortbewegung
– Einwirkungen von Vibrationen

Quelle: GDA

Link: https://www.gda-portal.de/DE/GDA/3-GDA-Periode/AP-MSB

Arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) treten hauptsächlich im Bereich des Rückens, des Nackens, der Schultern und der oberen, aber auch der unteren Gliedmaßen auf. Sie umfassen alle Schädigungen oder Störungen der Gelenke oder des Gewebes. Die Gesundheitsprobleme reichen von geringfügigen Schmerzen bis hin zu schweren Erkrankungen, die eine Freistellung oder medizinische Behandlung erfordern. Wenn sie chronisch werden, können sie gar zu Behinderung führen, sodass ein Ausscheiden aus dem Erwerbsleben notwendig wird.
Die meisten arbeitsbedingten MSE entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. In der Regel lassen sich MSE nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen; vielmehr wirken mehrere Risikofaktoren zusammen, dies sind u. a. physische und biomechanische Faktoren, organisatorische und psychosoziale sowie individuelle Faktoren.

Quelle: DGUV

EU-OSHA

Link: https://www.dguv.de/de/versicherung/berufskrankheiten/muskel-skelett/index.jsp